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Iowa:
In diesem Jahr hatten 21 Schüler und
Schülerinnen die Möglichkeit im
Rahmen des GAPP (German-American
Partnership Program)
drei Wochen in Amerika zu
verbringen. Zusammen mit zwei
unserer Lehrerinnen begann die Reise
am 14. Oktober. Mit einem Shuttlebus
ging es um etwa 8 Uhr vom Baden
Badener Waldseeplatz aus zum
Frankfurter Flughafen. Nach dem
Einchecken und einer einstündigen
Wartezeit konnten wir endlich in den
Flieger steigen. Nach neun Stunden
Flug landeten wir in Chicago, wo es
gerade 2
p.m.
war. Nun mussten wir mit einem
weiteren Flugzeug nach Des Moines
fliegen, welches sich leider um 90
Minuten verspätete, weil ein Blitz
in die Elektronik eingeschlagen
hatte.
Als wir schließlich
völlig erschöpft am Flughafen von
Des Moines ankamen, wurden wir schon
von unseren Gast-Familien erwartet
und herzlich in Empfang genommen.
Nach einer kurzen Absprache mit den
Lehrern machte sich jeder mit seiner
Familie gespannt auf den Weg in sein
neues Zuhause.
Nachdem jeder das
Wochenende mit seiner Familie
verbracht hatte, begann am
Montagmorgen das „Leben in der
Highschool“. Die ersten drei Tage
begleiteten wir unsere
Austauschpartner in ihre Klassen. Da
die Lehrer oft sehr schnell redeten
und für uns noch fremde Wörter
benutzten, verstanden wir nur die
Hälfte und freuten uns alle auf den
Deutschunterricht. Frau Syring, die
Deutschlehrerin, war den meisten von
uns bereits bekannt, weil sie selbst
schon einmal unseren Unterricht in
Deutschland besucht und mitgestaltet
hatte.
Drei Tage später
durfte jeder von uns seinen eigenen
Stundenplan zusammenstellen und die
Klassen besuchen, die ihn
interessierten. Es gab zum Beispiel
Psychologie oder „Woodworking“. In
einer Klasse konnte man auch lernen,
wie man ein Auto zusammenbaut.
Natürlich gingen wir
nicht nur in die Schule, unsere
Lehrerinnen organisierten
zahlreiche Ausflüge, die sehr
abwechslungsreich gestaltet wurden.
Unter anderem
besuchten wir das „US Gypsum“, eine
große Fabrik, in der wir mit ansehen
konnten, wie die amerikanischen
Hauswände hergestellt werden. Wir
wurden durch das ganze Gebäude
geführt, durften aber auf Grund der
Vorsichtsmaßnahmen, die dort
herrschen, keine Fotos machen.
Außerdem besichtigten
wir noch die „Iowa State
University“, das „Capital of Iowa“,
das „Trinity Regional Medical
Center“ ein paar Museen und sogar
die „Primary School“ (Grundschule)
in Fort Dodge.
Einige Schüler
besuchten auch mit ihrer Gastfamilie
am Wochenende die „Mall of America“
in Minnesota. Dort gibt es über 520
Geschäfte und in der Mitte des
Einkaufszentrums befindet sich ein
Vergnügungspark mit Achterbahnen.
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Schüleraustausch in Fort Doge! |